Keine gute Zukunft ohne Kastration!

Katzen zählen in Deutschland zu den beliebtesten Haustieren. Kein Wunder, denn die schnurrenden „Tiger“ können das Leben ihrer Halter unendlich bereichern. Doch es gibt einen Haken: Die Miezen vermehren sich unglaublich schnell - nur 2 % der weiblichen privat gehaltenen Katzen reichen aus, um im Jahr eine halbe Million Katzenbabys zur Welt zu bringen.

Fast immer ist der Katzennachwuchs unerwünscht, und so landen die Kleinen bestenfalls im Tierheim oder schlimmstenfalls auf der Straße. Für die Tierschutzorganisationen im Kreis Düren sind die vielen Jungtiere kaum zu bewältigen. Mehr als 100 Katzenkinder wurden 2015 z.B. allein im Kreistierheim am Burgauer Wald aufgenommen. Werden die Kätzchen ausgesetzt, erwartet sie auf der Straße ein schweres Schicksal. Sie leben z.B. auf Fabrikgeländen, in Parks oder auf Friedhöfen. Ganz auf sich alleine gestellt, müssen die Tiere Hunger leiden und werden krank. Von Situationen, wie wir sie aus den südeuropäischen Urlaubsgebieten kennen, sind wir bei uns im Kreis Düren stellenweise nicht mehr weit entfernt.

Um die Katzenflut einzudämmen, haben sich Tierschutzorganisationen, der Kreis Düren und viele niedergelassene Tierärztinnen und Tierärzte zusammengetan und seit 2015 fünf Kastrationskampagnen durchgeführt.

Machen auch Sie mit!
Sorgen Sie dafür, dass Ihr Stubentiger sich nicht an der Vermehrung beteiligen kann. Sie helfen auf diese Weise, das Elend der Tiere zu verhinden. Lassen Sie Ihre Katze oder Ihren Kater kastrieren! Warten Sie nicht, bis es zu spät ist. Die niedergelassenen Tierärztinnen und Tierärzte im Kreis beraten Sie gerne.

Sollten Sie im Kreis Düren wohnen und stolzer Besitzer/-in eines Stubentigers sein, aber aufgrund eines geringen Einkommens Sorgen wegen der Kosten der Kastration haben, so finden Sie hier möglicherweise Hilfe.

 

Kampagne im Herbst 2017